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Peter

Rundreise Südostasien - Thailand, Malaysia und Singapore


Unsere Gruppenreise durch Südostasien neigt sich langsam dem Ende zu.
Wir sind jetzt in Bangkok, einer der aufregendsten Städte Südostasiens. Überall hier ist das Leben fast am Überkochen. Mit dem Flusstaxi, Schnellbooten auf dem großen Chao Praya Fluss, fuhren wir zur großen Tempelanlage Wat Pra Keo. Alleine die Fahrt auf dem Fluss ist ein Erlebnis. Unzählige Motorboote, Langboote aus den Kanälen, den Khlongs, sowie Schlepper und Frachtkähne veranstalten ein heilloses Durcheinander und Spektakel auf dem Wasser.

Obwohl auch die Tempel des Wat Pra Keo von westlichen und auch thailändischen Besuchern fast überfüllt sind, strahlen die Tempel eine eigenartige wohltuende Ruhe aus, die lediglich vom ständigen leisen Klingeln der unzähligen goldenen Glöckchen unterbrochen wird. Von der lärmenden Großstadt um uns herum merkt man hier nichts.

Hier in Bangkok gibt es noch wahnsinnig viel zu sehen. So wartet anschließend noch Wat Po auf uns. Dort befindet sich ein riesiger, 45m langer liegender Buddha. In einem Seitenteil des Tempels ist eine der bekanntesten thailändischen Massageschulen. Dort kann man sich einer typischen Thai-Druckmassage unterziehen. Nach einer Stunde fühlt man sich wie neu geboren.

Am nächsten Tag wollen wir noch eine Fahrt mit den Schnellbooten durch die Khlongs unternehmen. Der älteste Tempel der Stadt, Wat Arun, sowie Wat Traimit mit einem riesigen Goldbuddha stehen noch auf unserem Programm.

Unsere Reise führte uns von Singapore im gänzlichen Süden der malaiischen Halbinsel über Kuala Lumpur, den Cameron Highlands und Penang in Malaysia weiter nach Thailand über Ko Samui nach Bangkok.

Singapore, unsere erste Etappe in Südostasien, ist wohl der gegensätzlichste Punkt unserer Reise. Die Stadt wird von ultramodernen, gläsernen Hochhauspalästen dominiert. Andererseits gibt es dort noch immer das alte Chinatown und das traditionsreiche indische Viertel. Genauso wie die bunt gemischte Bevölkerung des Stadtstaates ist dort das Essen. Man könnte ständig zwischen chinesischen Suppenküchen über arabische und indische Restaurants hin und herpendeln.

Mit dem öffentlichen Linienbus ging unsere Fahrt dann weiter Richtung Norden nach Kuala Lumpur. Auch Kuala Lumpur ist einer fast explosionsartigen Veränderung ausgesetzt. Auch hier schießen glänzende Hochhauspaläste aus dem Boden.

Mit die höchsten Gebäude der Welt, die Petronas Twin Towers, stehen mitten im modernsten Teil der Stadt. Dort sind in den untersten Stockwerken die Philharmonie und ein futuristisches Einkaufszentrum untergebracht. Noch immer ist Kuala Lumpur traditioneller wie Singapore. Wir wohnten mitten in Chinatown direkt am Nachtmarkt. Von falschen Edeluhren über CDs und in Honig getränktes Schweinefleisch gibt es dort alles zu kaufen.

Am Rande der Stadt liegen die Batu Caves. Eine steile schweißtreibende Treppe führt vorbei an zudringlichen Äffchen in eine riesige Höhlenanlage. In der Haupthöhle befindet sich eine hinduistische Tempelanlage.


Von K.L. ging es wieder weiter mit dem Bus ins malaiische Hochland in die Cameron Highlands. Auf einer Höhe von etwa 1600m kann man hier einige schöne Wanderungen durch den Bergregenwald Südostasiens unternehmen. Schmale Pfade führten in den Urwald durch kleine Bachläufe und Dickicht.

Hier oben wird auch der malaiische Tee angepflanzt. Die Teeplantagen selbst kann man besuchen und vor Ort einige Tees direkt in der Plantage kosten. Die Ortschaften in den Cameron Highlands sind hinduistisch geprägt, da die Arbeiter der Teeplantagen ursprünglich alle aus Indien kamen.

005_03Der nächste Punkt der Reise führte uns nach Penang. Die Hauptstadt der Insel, Georgetown, ist gänzlich chinesisch ausgerichtet. Fahrradrikschas sind hier noch immer ein gebräuchliches Fortbewegungsmittel. Am Abend ist die Innenstadt mit Garküchen am Straßenrand übersät. Riesige chinesische Tempel und Clanhäuser, chinesische Versammlungsgebäude, standen hier genauso auf unserem Programm wie ein Badestopp am bekannten Batu Ferrengi Beach.


Von Penang ging es dann weiter nach Thailand. Von Surat Thani aus brachte uns eine 3-stündige Bootsfahrt nach Ko Samui. Wir saßen auf Deck und fuhren durch das grünlich schimmernde Wasser - vorbei an kleinen mit Urwald bewachsenen Inseln nach Nathon der „Hauptstadt“ der Insel Ko Samui. Ein Sammeltaxi brachte uns dort an die malerische Mae Nam Beach. Die Fahrt an sich war schoneinkleines Abenteuer. Unser Gepäck wurde auf das Dach verstaut, wir drängten uns auf die Ladefläche des überdachten Pick-ups. Wer will kann dabei auf der Ladefläche stehen und den Fahrtwind genießen. Während der Fahrt durch die Palmenwälder und entlang der Küste bekamen wir schon einen Teil der tropischen Trauminsel zu sehen. Wir fuhren durch kleine Dörfer mit winzigen Holzhäusern. Alles ist wahnsinnig grün und üppig; wild wachsen überall Blumen und bunte Hecken.

Unsere Bungalows stehen direkt am Strand. Die ganze Bucht ist nahezu menschenleer. Der nächste Tag war ausgefüllt mit Baden, dem Trinken von Kokosnüssen und Annanas-Shakes und wurde lediglich von hervorragenden Thai-Currys und gegrillten Shrimps unterbrochen.

Traumhaft sind allerdings auch die Wasserfälle der Insel. Eine Wanderung durch den Urwald führte uns hinauf zu einem der schönsten Fälle. Dort kann man im klaren und kühlem Wasser des Hin Lat Falls baden. Eine Rundfahrt durch die Insel unternahmen wir auf der Ladefläche eines Pick-ups. Bei der tropischen Hitze das einzig wahre Transportmittel!

Nach zwei erholsamen Tagen auf der Insel waren wir nun alle wieder bereit für den letzten Punkt der Reise – Bangkok.

 

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