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Peter

Indochina - Vietnam und Kambodscha

Wir sind bereits ziemlich am Ende unserer Mosquito-Reise durch Vietnam und Kambodscha angekommen. Wir sind jetzt in Siem Reap in Kambodscha in einem kleinen schönen Hotel in der Nähe der großen Tempelanlagen von Angkor.

PICT0505Hinter uns liegen erlebnisreiche und interessante Tage, die uns durch die verschiedensten Gegenden Indochinas führten. Bis auf ganz wenige Ausnahmen legten wir die gesamte Reisestrecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. So reisten wir mit Linienbussen, Zügen im Schlafwagen, mit Fahrradrikschas und Mopedtaxis, Tuk Tuks (Motorradkutschen), Schnellbooten und gemieteten Booten, Korbbooten und Fahrrädern. Obwohl das alles recht abenteuerlich klingt, war dies ohne jeglichen Stress zu bewältigen. Im Gegenteil – gerade diese Abwechslung machte unserer Reise zu einem tollen Erlebnis. Wann hat man schon mal die Gelegenheit auf dem Dach eines Expressbootes sitzend, durch die Flusslandschafen Kambodschas zu fahren.


Auszüge aus unserem Reisetagebuch der Indochinareise

PICT04874. Tag: Fahrt von Hanoi nach Cat Ba in der Halong Bucht

Heute wurden wir von einem Bus direkt vor dem Hotel abgeholt. Das Ziel des heutigen Tages ist die Insel Cat Ba im gleichnamigen Nationalpark in der Halongbucht.
Die Busfahrt dauerte etwa 3 Stunden. Am längsten davon brauchten wir um durch die Moped-Staus von Hanoi zu kommen. Autos gibt es in der Stadt noch recht wenige. - Dafür aber unzählige Mopeds und Fahrräder.

In der Halongbucht angekommen stiegen wir dann auf ein typisches vietnamesisches Schiff um. Unter Deck wurde uns dann ein Mittagessen, das zum größten Teil aus Seefood – Krabben, Tintenfisch, Garnelen und Fisch bestand, serviert. - Einfach traumhaft! Die Bootsfahrt ging vorbei an grünen, dschungelbewachsenen Bergkegeln, die direkt aus dem Wasser aufsteigen und durch die türkisfarbenen Buchten des Nationalparks. Wir besichtigten zwei gewaltige Tropfsteinhöhlen, badeten mitten im Meer der Halongbucht oder sonnten uns auf dem Deck.

PICT0480Am frühen Abend kamen wir dann in Cat Ba im Hotel an. Einstimmig entschieden wir uns dann wieder Meersfrüchte zu essen.

Morgen steht dann eine kurze Wanderung durch den Nationalpark an. Doch auch Zeit zum Baden sollen wir wieder bekommen.

 

 

 

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7.Tag Fahrt nach Hue - der Kaiserstadt in Vietnam

Die Nacht haben wir im Schlafwagenzug verbracht. Geschlafen haben wir alle recht gut. Die vier Betten pro Abteil sind recht bequem und sauber. Durch das lange Feiern in der letzten Nacht im Zug schliefen wir zwar etwas wenig aber dennoch genug. Recht zeitig am frühen Morgen wurden wir auch schon vom Schaffner geweckt. In etwa einer Stunde sollten wir in Hue ankommen. Draußen ist es schon hellster Tag. Wir blicken hinaus auf endlose Reisfelder und Palmwälder. Zum Frühstück gibt es im Zug eine Nudelsuppe. Im Hotel in Hue werden wir dann ein zweites Frühstück zu uns nehmen.

Die Stecke vom Bahnhof in Hue bis zum Hotel legten wir mit Fahrradrikschas zurück. Die Fahrt zum Hotel war recht lustig. Pro Person bestiegen wir eine Rikscha und schon ging es im Konvoi los.

Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem kurzen Aufenthalt in den Zimmern ging es dann weiter zu Fuß in den alten Teil der Stadt Hue. Dort besichtigten wir die Festungsanlagen sowie den Kaiserpalast. Obwohl durch die Indochinakriege recht zerstört, ist diese Anlage noch immer sehr sehenswert. Zurück fuhren wir dann wieder mit den Rikschas. Die heiße Mittagszeit verbrachten wir dann am Pool und unternahmen anschließend eine Flussfahrt auf dem Parfümfluss zu einer weiteren Tempelanlage direkt am Ufer.
10$20Phnom$20Phen$20-$20Tuk$20tuk-axim17.Tag Fahrt von Phnom Penh nach Siem Reap

Heute erlebten wir einen der ereignisreichsten Tage unserer Reise. Schon sehr früh am Morgen verließen wir das Hotel in Phnom Penh und gingen teils zu Fuß oder mit dem Tuk Tuk zur Expressbootstation am Tonle Sap Fluss. Unsere reservierten Plätze nahmen wir nicht ein. Viel schöner ist es doch auf dem Dach des Schnellbootes im Fahrtwind zu sitzen und in Ruhe die Landschaft zu genießen. Auf dem Dach sitzend nahmen wir dann unser Frühstück ein. Das bestand heute aus belegten Baguette mit Eiern, Salat oder Pasteten. Daran sieht man schon, dass Phnom Penh noch recht viele französische Einflüsse hat.

Die etwa 4-stündige Bootfahrt führte durch Flusssystem des Tonle Sap, vorbei und durch schwimmende Dörfer sowie über den riesigen See nach Siem Reap. Dort angekommen ging es weiter mit dem Minibus zum Hotel.

PICT0702Da wir schon sehr früh dort ankamen, haben wir am Nachmittag bereits eine erste Besichtigung von Angkor Wat unternommen. Die gewaltige Tempelanlage der Khmer ist von einem riesigen künstlichen See umgeben. Angkor Wat ist nur einer von vielen Tempeln die wir im Laufe der nächsten Tage besichtigen werden.

 

 

Abendessen gab es heute direkt im Hotel. Die kleine Speisekarte des Hotels lässt keine Wünsche offen. Die Khmer-Currys (Paneng) sind unübertroffen.

PICT0698Leider ist unsere Reise schon fast zu Ende. Gerade durch die Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln hatten wir viele schöne Kontakte zu den freundlichen Menschen Vietnams und Kambodschas. Berührungsängste haben die Menschen hier nicht. Man kommt ganz einfach ins Gespräch. Niemand hier hat Scheu zum Beispiel einem Fremden das richtige Benutzen von Essstäbchen oder die richtige Zubreitung der Po-Suppe zu erklären.

 

 

 

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